00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge aus meiner Herzkümmerei.
00:00:06: Ich bin Heike Klopsch, Beziehungs- und Trennungskoach und ich begleite Menschen durch Liebeskommertrennung und die Zeit danach!
00:00:15: In diesem Podcast geht es nicht nur darum ein Verlust zu überstehen – es geht vor allem darum sich selbst in dieser schwierigen Zeit nicht aus den Augen zu verlieren.
00:00:25: und das ist gar nicht so einfach….
00:00:28: Und deswegen möchte ich heute mit dir über ein Thema sprechen, das mir in meiner Arbeit immer wieder begegnet und dass aus meiner Sicht aber tatsächlich viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.
00:00:38: Das ist das Thema der Selbstfürsorge.
00:00:41: Gerade nach einer Trennung kümmern wir uns gefühlt eigentlich um alles – um den Alltag, um die Kinder, um den Job und vor allem natürlich um die Frage wie zum Teufel soll es jetzt eigentlich weitergehen?
00:00:55: Nur um ein Menschen kümmern wir uns in dieser Zeit häufig erstaunlich wenig und das sind wir selber.
00:01:02: Dabei ist es eigentlich eine Zeit, diese Trennungszeit wo wir ganz besonders viel Freundlichkeit Verständnis und vor allem auch Mitgefühl gebrauchen könnten Und nicht erst irgendwann wenn der Schmerz vorbei ist sondern genau dann Wenn unser Kummer am größten ist.
00:01:21: Diese Folge dieser Podcast wird ein bisschen anders sein als viele meiner anderen Podcasts.
00:01:28: Ich möchte dich erst mal einladen zum Zuhören und dann möchte ich dich aber auch einladend zu mitmachen, denn am Ende wartet eine kleine Übung auf dich die dir helfen kann einen vielleicht etwas freundlicheren Blick auf dich selbst zu entwickeln und dir in dieser besonders schweren Zeit etwas halt zu geben!
00:01:53: Eine Übung gesprochen, zwar war das eine Imaginationsreise.
00:01:57: Die hieß Dein sicherer Ort.
00:01:59: Viele von euch haben mir geschrieben dass ihnen diese Übung in schwierigen Zeiten ein bisschen wenigstens geholfen hat.
00:02:06: einige haben mir erzählt dass sie immer wieder dorthin zurückkehren wenn die Gedanken kreisen oder Wenn der Schmerz gerade mal wieder besonders heftig ist und darüber habe ich mich gefreut Und deswegen möchte Ich heute diesen Gedanken Ein Stück weiter führen.
00:02:22: Klar, ein sicherer Ort ist etwas sehr kostbares.
00:02:25: Aber dann wenn wir dort sind stellt sich tatsächlich eine weitere Frage und da möchte ich heute anschließen Wie begegne ich mir eigentlich?
00:02:34: Wenn ich dort angekommen bin an meinem sicheren Ort?
00:02:37: wie spreche Ich mit mir wenn ich traurig Bin wenn ich mich verlassen fühle Vor allem wenn ich dieses Gefühl habe, nicht mehr zu genügen.
00:02:46: Und das ist eine Frage die taucht in Trennungsprozessen sehr häufig auf.
00:02:50: Ich genüge nicht oder ich glaube nicht zu genügen Denn gerade nach einer Trennung verlieren wir ja nicht nur eingeliebten Menschen Sondern verferlieren auch oft eine Person, die uns getröstet hat Wenn es schwer war in unseren Leben Die uns in den Arm genommen hat Oder sowas gesagt hat wie Du!
00:03:08: Das wird schon wieder.
00:03:09: Ich bin da Du schaffst das, wir schaffen das zusammen.
00:03:14: Und dieses Feelen macht den Liebeskummer so schmerzhaft!
00:03:18: Es fehlt nicht nur die Beziehung sondern es fehlen oft Rohssicherheit und Geborgenheit.
00:03:23: Es ist ein Mangel da... ...und ich denke du kennst diese Momente wirklich sehr gut.
00:03:30: Dieser Moment wenn du morgens aufwachst und dein erster Gedanke ist die Trennung wo der geliebte Mensch ist?
00:03:38: Dann kämpfst du dich irgendwie mühsam durch diesen Alltag mehr schlecht als recht.
00:03:42: Und am Abend sitzt du wieder da und fragst dich, wie soll's denn jetzt eigentlich gehen?
00:03:47: Du bist allein mit deinen Gedanken.
00:03:48: Und wahrscheinlich kreisen deine Gedanken auch.
00:03:52: In solchen Momenten wünschen wir uns jemanden der liebevoll mit uns spricht.
00:03:57: Jemand, der sagt, es ist verständlich dass du leidest.
00:04:01: Du musst das nicht perfekt schaffen!
00:04:04: Ich bleib an deiner Seite.
00:04:07: Weißt du, das tragische ist?
00:04:09: für andere Menschen finden wir diese Worte irgendwie ganz selbstverständlich, für uns selbst dagegen erstaunlich selten.
00:04:18: Wir sind in solchen Situationen oft unsere schärfsten Kritiker und statt uns zu trösten machen wir uns auch noch Vorwürfe.
00:04:26: Statt Mitgefühl zu entwickeln bewerten wir uns.
00:04:29: Und dann kommen solche Gedanken wie Warum bin ich immer noch nicht darüber hinweg?
00:04:35: Es dauert doch jetzt schon so lange!
00:04:38: Warum hänge ich noch so an diesen Menschen?
00:04:40: Ne es ist eigentlich gar nicht wert.
00:04:42: Und ganz schlimm, mit mir stimmt offensichtlich irgendwas nicht.
00:04:47: Aus psychologischer Sicht überrascht das nicht!
00:04:51: Wenn wir einen Menschen verlieren der uns wichtig war dann gerät unser Bindungssystem in Alarmbereitschaft.
00:04:58: Unser Gehirn reagiert auf diesen Verlust und zwar unmittelbar ähnlich wie auf eine Bedrohung.
00:05:04: Es sucht nach Erklärungen, nach Kontrolle und nach einem Weg diesen schmerzhaften Zustand möglichst schnell wieder zu beenden.
00:05:13: Unser Nervensystem steht in dem Moment total unter Stress und alles ist in Alarmbereitschaft.
00:05:18: Ich könnte mir vorstellen, dass du das auch spürst wenn dein Nerven System gerade wieder mal richtig reagiert.
00:05:25: Deshalb fühlen sich viele Menschen nach einer Trennung nicht nur traurig sondern sie fühlen Sie oft auch so erschöpft dieses Gefühl von Erschöpfung von Unruhe innerliches Getriebensein gelähmt sein.
00:05:37: Das sind Ja, das kommt ganz häufig in solchen Situationen vor und genau in diesem Zustand verliern wir häufig etwas ganz Wesentliches.
00:05:46: Nämlich den freundlichen Blick auf uns selbst!
00:05:49: Und genau hier beginnt das, worüber ich heute mit dir sprechen möchte – die Selbstfürsorge.
00:05:55: Ich weiß, Selbstfürsorge ist ein etwas sehr überdehnter Begriff.
00:06:00: Ich wollte gerade sagen ausgelutscht ich sage mal es etwas überdehnend und selbst für Sorge wird auch häufig missverstanden genauso wie dieses Thema der Achtsamkeit.
00:06:08: Wir sollen immer so achtsam mit uns sein.
00:06:11: Vielleicht denkst du jetzt an ein heißes Bad einen Spaziergang Ein Wellnestag Und das kann natürlich dazu gehören.
00:06:17: aber die eigentliche Selbstfür-Sorge beginnt viel früher.
00:06:21: Sie beginnt mit der Art Wie wir mit uns selbst sprechen Mit der Frage, kann ich mir selbst in einer schweren Zeit dieselbe Freundlichkeit schenken die ich einem Menschen schenke würde den ich liebe?
00:06:33: Das ist eigentlich der Kern der Selbstfürsorge.
00:06:37: Die amerikanische Psychologin Christine Neff gilt als Begründerin der Selbstmitgefühlsforschung und sie beschreibt Selbst mit Gefühl als einen nach Innen gerichteten Akt des Mitgefühles.
00:06:48: Was bedeutet das?
00:06:51: Eigentlich gar nicht so kompliziert.
00:06:53: Es bedeutet sich selbst die selbe Freundlichkeit, dieselbe Fürsorge und dasselbe Verständnis entgegenzubringen, die wir unserem besten Freund oder unserer besten Freund entschenken würden.
00:07:05: Und ich finde diesen Gedanken in seiner Einfachheit wunderschön!
00:07:09: Und gleichzeitig weiß ich aus meiner Arbeit als Coaching genau das fällt uns Menschen unglaublich schwer.
00:07:17: Denn Selbstgefühl bedeutet nicht, sich selbst Leid zu tun – Leid zu suhlen.
00:07:26: Es bedeutet auch nicht den Schmerz klein zu reden oder sich einzureden, dass alles gut wird – das funktioniert ja nicht!
00:07:33: Selbst mit Gefühl bedeutet vielmehr ehrlich hinzuschauen und zu sagen Ja ich leide gerade und ja das ist jetzt schwer.
00:07:44: Und genau deshalb möchte ich heute freundlich mit mir umgehen.
00:07:50: Weißt du, das ist der Moment wo wir eigentlich eine Entscheidung treffen.
00:07:54: Eine Entscheidung für uns selbst.
00:07:57: Ich möchte heute freundlich mit mir umgehen.
00:08:01: ich glaube daran liegt schon eine sehr große Kraft Denn Selbstfürsorge bedeutet andererseits nicht dass wir andere Menschen nicht mehr brauchen.
00:08:10: Natürlich brauchen wir Beziehung natürlich brauchen wir Nähe Natürlich brauchen Wir menschen die uns tragen.
00:08:17: Aber selbst Fürsorge bedeutet auch, dass wir beginnen uns selbst etwas von dem zu schenken.
00:08:22: Was wir uns von anderen so sehr wünschen unserer Bedürflichkeit und das ist Verständnis, Geduld, Freundlichkeit und Trost.
00:08:32: Und darin liegt oft schon ein ganz kleiner Anfang von Heilung.
00:08:38: Und natürlich wird der Schmerz nicht sofort verschwinden!
00:08:43: Er wird nicht aufhören wenn wir uns etwas liebevoller angucken Aber er wird etwas leichter.
00:08:51: Ich habe eine sehr liebe Freundin, die es auch coachen und ich habe eine Weile tatsächlich in ihrer Praxis arbeiten dürfen – in meinen Präsenzcoachings.
00:09:00: Und immer wenn ich reinkam hab' ich auf diesen Spruch geschaut der dort hing unterstanden drei schlichte Worte You are enough!
00:09:09: Ich mag diesen Satz Du bist genug.
00:09:13: Ich mag ihn nicht weil das Leben immer so einfach ist Und nicht weil wir uns jeden Tag stark fühlen, sondern weil er mich daran erinnert dass unser Wert nicht davon abhängt ob eine Beziehung hält oder endet.
00:09:27: You are enough.
00:09:29: Du musst heute niemandem etwas beweisen du musst auch nicht besonders stark sein.
00:09:35: Du darfst einfach der Mensch sein der du gerade bist mit deiner Traurigkeit Mit deiner Hoffnung und mit deine Verletzlichkeit.
00:09:45: Mit genau dieser Haltung möchte ich dich jetzt in diese kleine Übung begleiten.
00:09:51: Sie wird dein Liebeskummer nicht verschwinden lassen und sie kann dir aber etwas schenken, dass in schweren Zeiten leicht verloren geht eine etwas freundlichere Verbindung zu dir selbst.
00:10:05: Diese Übung dauert nur ein paar Minuten und ich habe sie bewusst einfach gehalten.
00:10:12: Es geht in der Übung darum im Kern einen Perspektivwechsel zu wagen Und du kannst es mal ausprobieren Ein paar Minuten lang nur, wie es sich anfühlt.
00:10:21: Sie selbst mit derselben Freundlichkeit zu begegnen die du einem anderen Menschen ganz selbstverständlich schenken würdest.
00:10:29: Das kann tatsächlich ein erster Schritt sein.
00:10:32: So und jetzt such dir einen Platz.
00:10:36: Vielleicht hast Du auch schon einen Platz gefunden An dem Du für ein paar Minuten ganz ungestört bist Und Du brauchst jetzt gar nichts weiter.
00:10:44: Du brauchste nur ein wenig Zeit und ein wenig Konzentration auf dich selbst.
00:10:50: Und wenn du magst, dann schließ jetzt die Augen.
00:10:54: Dann beginnen wir zwei ganz in Ruhe.
00:11:02: Hast du einen Platz gefunden?
00:11:05: Dann mach es dir erst mal so bequem wie möglich.
00:11:09: Setz dich so hin, dass du dich entspannt fühlst und wenn du machst, dann Schließe deine Augen.
00:11:17: Nimm dir bewusst ein Moment Zeit um wirklich anzukommen.
00:11:39: Spüre mal die Unterlage auf der du sitzt oder liegst.
00:11:45: Vielleicht spürst du den Kontakt deiner Füße zum Boden oder das Gewicht deines Körpers auf dem Stuhl oder der Couch.
00:11:55: Du musst jetzt nichts leisten, nichts verstehen und nichts verändern.
00:12:01: Du darfst einfach nur da sein!
00:12:19: Unlenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
00:12:24: Du muss dich nicht bewusst vertiefen.
00:12:27: Beobachte einfach wie die Luft einströmt Und wie sie dein Körper wieder verlässt.
00:12:36: Einatmen, ausatmen ganz ruhig in deinem eigenen Tempo.
00:13:03: Vielleicht bemerkst du gerade das deine Gedanken immer wieder abschreifen?
00:13:09: Vielleicht taucht der Mensch auf den Du grade so schmerzlich vermisst und vielleicht kreisen Deine Gedanken um Fragen auf die es gerade keine Antwort gibt.
00:13:20: Das ist vollkommen in Ordnung!
00:13:23: Und Du musst diese Gedanken jetzt nicht wegschieben.
00:13:26: Nimm sie einfach wahr, dass Sie da sind und richte Deine Aufmerksamkeit anschließend wieder auf Deinen Atem.
00:13:35: Immer wieder ganz ohne Druck!
00:14:06: Nun brichte Deiner Aufmerksamkeit langsam auf Dein Körper.
00:14:11: Gibt es dort einen Ort der sich besonders bemerkbar macht?
00:14:16: Vielleicht ein Druck auf der Brust Ein Ziehen im Bauch Ein Kluss im Hals Oder einfach nur eine tiefe Müdigkeit?
00:14:28: Du musst nichts benennen können.
00:14:30: Es reicht, wenn du wahrnimmst.
00:14:57: Vielleicht magst du jetzt innerlich sagen ja so fühlt es sich gerade an und das darf da sein.
00:15:30: Liebeskummer fühlt sich oft so an als müssten wir gegen unsere Gefühle ankämpfen und genau das kostet unglaublich viel Kraft Und für diesen Moment möchte ich dich einladen den Kampf einmal ruhen zu lassen nur für diese wenigen Minuten.
00:15:50: Du musst nichts weg machen Du musst nichts kontrollieren.
00:15:55: Du darfst einfach da sein, so wie du gerade bist.
00:16:16: Wenn es sich für dich gut anfühlt dann lege jetzt eine Hand auf dein Herz oder auf deinen Brustkorb.
00:16:24: Vielleicht fühlt sich auch dein Bauchstimmiger an.
00:16:26: Vertraue da jetzt mal ganz auf deine Intuition.
00:16:31: Spüre einfach die Wärme deiner eigenen Hand.
00:16:51: Diese kleine Geste diese Berührung wirkt vielleicht unscheinbar und auch passiert etwas.
00:17:01: Dein Körper in dem Berührung war, er registriert Wärme und manchmal beginnt genau durch diese kleine Berührungen ein Stück Beruhigung deines aufgewühlten Nervensystems.
00:17:16: nicht weil plötzlich alles gut ist sondern weil der Nervensystem jetzt spürt ich bin nicht allein.
00:17:42: Vielleicht magst du dir nun Ein ganz kleines Satz sagen leise, nicht laut.
00:17:49: Nur für dich nach innen zum Beispiel Ich bin da oder ich kümmere mich um... Es ist schwer und ich musste heute nicht alleine durch.
00:18:54: Die Psychologin Christine Neff beschreibt Drei Elemente des Selbstmitgefühls.
00:19:01: Das erste ist Achtsamkeit.
00:19:03: Ich nehme wahr, wie es mir gerade geht.
00:19:08: Ohne wegzusehen und vor allem ohne mich zu verurteilen.
00:19:45: Ich bin mit meinem Schmerz nicht allein.
00:19:48: Millionen Menschen erleben, Liebeskummer.
00:19:53: Millionen Menschen kennen diese Sehnsucht Diese Traurigkeit Diese Hoffnung.
00:20:00: Ich bin Teil dieser gemeinsamen menschlichen Erfahrung.
00:20:30: Und das dritte Element ist die Selbstfreundlichkeit Die Bereitschaft mir selbst So zu begegnen, wie ich einem geliebten Menschen begegne würde.
00:20:41: Mit Geduld!
00:20:43: Mit Verständnis mit Wärme!
00:21:14: Stellt ihr jetzt für einen Moment vor Deine beste Freundin oder ein bester Freund säße neben dir?
00:21:22: Oder irgendein anderer Mensch, der dich von Herzen liebt?
00:21:26: Dieser Mensch schaut Dich an Er sieht deinen Schmerz Und trotzdem verändert sich sein Blick nicht.
00:21:33: Er bleibt freundlich, er bleibt zugewandt, er möchte nichts an dir verbessern.
00:21:41: Er möchte einfach nur da sein für dich da sein.
00:22:10: und nun frage dich kann ich versuchen mich für einen kleinen Moment mit denselben Augen anzusehen?
00:22:19: Nicht kritisch!
00:22:21: Nicht bewertend sondern freundliche?
00:22:48: vielleicht fällt ihr das leicht oder vielleicht auch überhaupt nicht.
00:22:53: Und weißt du was?
00:22:54: Beides ist vollkommen in Ordnung!
00:22:58: Selbstfürsorge ist nichts, was man perfekt können muss.
00:23:04: Selbstfür-Sorge beginnt mit der Bereitschaft es immer wieder neu zu versuchen.
00:23:14: und atme noch einmal bewusst ein – und langsam wieder aus.
00:23:22: Spüre wie dein Atem kommt und geht.
00:23:29: Vielleicht ist er jetzt etwas ruhiger… vielleicht doch nicht... Beides darf sein.
00:23:38: Ein Art.
00:24:03: Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch ein Gedanken mitgeben Du musst heute gar nicht stärker werden.
00:24:11: Für diesen Eintag, für diesen Moment reicht es vollkommen aus Dass du etwas freundlicher zu dir selber bist.
00:24:22: Nimm noch einen tiefen Atem Spüre den Raum um dich herum.
00:24:51: Verwege langsam deine Finger Vielleicht deine Schultern Deine Nacken Und wenn du soweit bist dann öffne in deinem eigenen Tempo deine Augen ganz langsam dennoch einen kleinen Moment.
00:25:34: spüre nach ohne etwas zu bewerten einfach nur wahrnehmen und dann komm ganz langsam wieder zurück ins hier, jetzt kommt zurück.
00:26:01: nehmt ihr einen kleinen moment um nachzuspüren.
00:26:04: wie geht es dir?
00:26:07: vielleicht ist dein atem etwas ruhiger geworden und vielleicht fühlst du dich ein wenig näher an dir selber dran.
00:26:17: Und es ist egal, was du jetzt wahrnimmst – alles darf da sein!
00:26:22: Selbstfürsorge ist etwas wie ein Schultertuch, das du dir selbst umlegen kannst.
00:26:33: Die Selbstfür-Sorge nimmt uns den Schmerz nicht weg aber sie verändert die Art, wie wir mit uns selbst umgehen und in diesen letzten Minuten hast Du Dir selbst etwas geschenkt, dass im Alltag oft zu kurz kommt.
00:26:46: Zeit Aufmerksamkeit und vor allem einen freundlichen Blick auf dich selbst.
00:26:55: Ich wünsche dir, dass du einen kleinen Moment davon mit in die kommenden Tage nimmst – nicht mit dem Anspruch alles sofort anders zu machen sondern als eine kleine Erinnerung!
00:27:07: Und immer dann wenn der innere Kritiker laut wird oder die Gedanken beginnen sich im Kreis zu drehen, dann halte ein Moment inne.
00:27:20: Wie würde ich jetzt mit einem Menschen sprechen, der mir am Herzen liegt?
00:27:26: Und dann versuche genau so mit dir selbst zu sprechen.
00:27:31: Das ist der Moment wo die erste kleine Veränderung beginnt – nicht im Kampf gegen den Schmerz sondern im liebevollen Umgang mit uns selbst.
00:27:42: You are enough.
00:27:46: Wenn ihr diese Folge gut getan hat Dann freue ich mich wenn du mein Podcast abonnierst oder ihn auch gerne an einen Menschen weiter empfiehlt, der vielleicht auch gerade eine schwere Zeit hat.
00:27:58: Und davon gibt es eine ganze Menge und schreibt mir gern!
00:28:02: Ich freue mich immer über deine Gedanken, deine Erfahrungen oder über Themen die dich gerade beschäftigen.
00:28:09: Viele dieser Folgen in diesem Podcast entstehen tatsächlich aus den Fragen von meinen Hörerinnen und Hörern.
00:28:19: Ja, wenn du dann noch etwas wissen möchtest über mich wie ich arbeite, wer ich bin.
00:28:26: Vielleicht weißt du es noch nicht?
00:28:28: Du findest alle Informationen auf meiner Webseite unter www.herzgümmerei.de oder auch auf meinem Instagram-Kanal Aber für heute sage ich danke!
00:28:40: Danke dass du dabei warst.
00:28:43: Passt gut auf dich auf und ja vielleicht bis zur nächsten Folge.
00:28:47: alles Liebe Deine herzkümmeren Heike.